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serviert am 19. Oktober 2007 um 12:10

Es ist doch immer wieder lustig, wenn seinen Vater reinlegen kann.
So geschehen bei mir eben. Ich hab gerade bei meinen Eltern angerufen und mich mit folgenden Worten gemeldet (Stimme leicht verstellt und den Dialekt ein bisschen dem Fränkischen angepasst):

“Ja Grüß Gott (sagt man hier in Franken so). Da spricht Meier von der Polizeiinschbektions (ein bisschen Dialekt mit einfließen lassen) Coburg.”

Schweigen am anderen Ende. Ich stell mir dabei das grübelnde Gesicht vor und kann ein Lachen gerade noch so unterdrücken.

“Herr Krug, sie wurden vor 2 Wochen mit überhöhter Geschwindigkeit in einer 30er Zone gemessen.”

Immernoch schweigen. Ich kann förmlich spüren, wie seine Gehirnwindungen das glühen anfangen. Der Lachdrang steigt an.

“Wollen Sie dazu Stellung nehmen?”

Da kommt die Antwort: “Äh, öhm, mmmmhhh…”. Und schon kann ich dem Druck nicht mehr standhalten und muss loslachen.

Ach einfach herrlich. Auf den Schock hat er mir dann erstmal meine Mutter gegeben.

Bin ja mal gespannt, ob da was zurückkommt

2 Kommentare zu “Telefonterror”

  1. Rotfell sagt:

    Mein Vater meldete sich mal mit “Guten Tag, hier der städtischer Hundefriedhof”, als mein Freund anrief. Der meinte “Oh, dann habe ich mich wohl verwählt. Entschuldigung.” und legte wieder auf. Sein Gesichtsausdruck war herrlich, während er langsam begriff, daß meine Heimatstadt keinen Hundefriedhof hat und mein Vater ihn veräppelt hat. Als er wieder anrief, ging meine Mutter wild glucksend dran, während wir im Hintergrund meinen Vater schallend lachen hörten.

  2. Lou sagt:

    Ich liebe es mich mit einem lauten und bestimmten “Feuerwehrnotruf” mich zu melden. Oder auch mal als Städtisches Krematorium.
    Kommt beides gut an^^

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