{"id":706,"date":"2009-06-02T22:31:39","date_gmt":"2009-06-02T21:31:39","guid":{"rendered":"http:\/\/www.butterbemme.de\/blog\/?p=706"},"modified":"2009-06-07T15:11:41","modified_gmt":"2009-06-07T14:11:41","slug":"musisch-mit-maskara","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.butterbemme.de\/blog\/2009\/06\/02\/musisch-mit-maskara\/","title":{"rendered":"Musisch mit Maskara"},"content":{"rendered":"<p>Beim st\u00f6bern in den Untiefen des Word Wide Webs, richtiger gesagt in den Weiten. Denn im Gegensatz zum Umgangssprachlichen wird in der Nautik mit einer Untiefe eine weniger tiefe Meeresstelle bezeichnet, welche eine Gef\u00e4hrdung f\u00fcr Schiffe darstellen k\u00f6nnte, was eher richtig ist, als mit Untiefe eine sehr tiefe stelle zu bezeichnen. Denn durch die Pr\u00e4position un wird die Tiefe ja wieder negiert. Denn dadurch wird ja die Tiefe nicht mehr tief sondern flach, also untief.<br \/>\nAber ich schweife ab.<br \/>\nWie schon gesagt, war ich in den Weiten des WWW unterweges und bin auf folgendes Video gesto\u00dfen, welches mich irgendwie fasziniert:<\/p>\n<p><object width=\"445\" height=\"364\"><param name=\"movie\" value=\"http:\/\/www.youtube.com\/v\/0sahHSNy_Uk&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;rel=0&#038;color1=0x234900&#038;color2=0x4e9e00&#038;border=1\"><\/param><param name=\"allowFullScreen\" value=\"true\"><\/param><param name=\"allowscriptaccess\" value=\"always\"><\/param><embed src=\"http:\/\/www.youtube.com\/v\/0sahHSNy_Uk&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;rel=0&#038;color1=0x234900&#038;color2=0x4e9e00&#038;border=1\" type=\"application\/x-shockwave-flash\" allowscriptaccess=\"always\" allowfullscreen=\"true\" width=\"445\" height=\"364\"><\/embed><\/object><\/p>\n<p>F\u00fcr mich als musisch recht unbegabten Menschen, ist es immer wieder faszinierend, wie jemand es schafft, soetwas zu schaffen.<br \/>\nAber halt, mag jetzt vielleicht der Ein oder Andere denken, du kannst doch Gitarre spielen. Da solltest du doch auch musisches Talent haben.<\/p>\n<p>Nunja, ich kann zwar auf der Gitarre spielen, allerdings hat die Art wie ich Gitarre spiele meiner Meinung nach nicht viel mit musischem Talent zu tun, denn in meinem Kopf dreht sich dabei alles um Zahlen, was ja Musik irgendwie auch ist. Es ist eine <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-707\" title=\"violinschluessel\" src=\"http:\/\/www.butterbemme.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2009\/06\/violinschluessel-137x300.png\" alt=\"violinschluessel\" width=\"137\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.butterbemme.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2009\/06\/violinschluessel-137x300.png 137w, https:\/\/www.butterbemme.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2009\/06\/violinschluessel.png 256w\" sizes=\"auto, (max-width: 137px) 100vw, 137px\" \/>Art Mathematik. Alles hat seine Formeln und Grunds\u00e4tze. Zum Beispiel ist der Abstand zwischen dem Ton e und f (wie auch zwischen b und c) immer ein Halbton. Es gibt 7 Stammt\u00f6ne c d e f g a h.<br \/>\nWobei das h nur im Deutschen ein h ist, andern Orts wird es meist als b bezeichnet, was wohl auf einen \u00dcbersetzungsfehler eines M\u00f6nches im Mittelalter zur\u00fcckgeht, der beim Abschreiben in seinem dunklem K\u00e4mmerlein wohl das b f\u00fcr h hielt, weil sich beide Buchstaben ja klein geschrieben recht \u00e4hneln. Als b w\u00fcrde das h in der deutschen Notenlehre weitaus mehr Sinn ergeben, denn so erg\u00e4be sich ein weitaus logischere Aufz\u00e4hlung der Noten a b c d e f g und nicht a h c d e f g. Ferner w\u00fcrde sich so manches Vorzeichengehangel erleichtern, doch das w\u00fcrde jetzt zu Weit f\u00fchren und ich schweife ohne hin schon wieder ab, schonwieder *g*.<br \/>\nWie schon gesagt kann mit mit dem Wissen, wo es zwischen c d e f g h a Halbt\u00f6ne gibt und nicht, zwei Tonleitern bilden: a-Moll und C-Dur. Denn eine weitere Regel besagt: in Dur-Tonleitern befinden sich die Halbt\u00f6nschritte immer zwischen dem dritten und vierten Ton und dem siebten und achten Ton. Und noch eine Regel: in Moll-Tonleitern befinden sich besagte T\u00f6ne zwischen dem zweiten und dritten und dem f\u00fcnften und sechsten Ton.<br \/>\nWie man sieht die reinste Mathematik. Hat man die erstmal begriffen und wei\u00df, was man machen muss, gehts. Mit Musik machen verh\u00e4lt es sich da aber anders, denn dazu braucht man irgendwas, was ich nicht habe. Zumindest hab ich es bisher nicht gefunden. Aber falls jemand soetwas haben sollte und es nicht mehr ben\u00f6tigen sollte oder gar zuviel davon hat, dann kann er sich gerne bei mir melden, ich w\u00e4re bereit, es in Verwahrung zu nehmen.<\/p>\n<p>Aber eigentlich wollte ich ja nur sagen: mir gef\u00e4llt das Video auch wegen dem Lied ;-)<\/p>\n<p>Auch und wer denkt er spinnt und er habe hier ein paar <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ensel_und_Krete#Ebene_II:_Die_Mythenmetzsche_Abschweifung\" target=\"_blank\">literatische Stilmittel<\/a> entdeckt, tut dies nicht. War alles Absicht. Und wie ich gerade bemerke, hat sich in die \u00dcberschrift <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Alliteration\" target=\"_blank\">auch eins<\/a> geschlichen. Ich bin entz\u00fcckt<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Beim st\u00f6bern in den Untiefen des Word Wide Webs, richtiger gesagt in den Weiten. 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