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serviert am 29. August 2010 um 09:08

Seit langem mal wieder in Kino gewesen. Ganze 3 mal diesen Monat.

Angefangen hat alles mit Predators, mehr oder weniger eine Hommage des Schwarzenegger-Films als eine Fortsetzung. Ich war ja anfangs skeptisch wegen der Besetzung von Adrian Brody in der Hauptrolle. Aber ich muss sagen, er hat mich positiv überrascht. Und da der Film seine Kosten fast 3 mal wieder eingespielt hat, wäre schön, eine Fortsetzung zu sehen, die mehr als 40 Mio. kostet und ähnlich gut gestaltet ist.
Auf jeden Fall der zweitbeste Teil des Predator-Franchises.

Weiter ging es dann mit Inception. Zu dem Film kann ich nur sagen: Wahnsinn. Selten hat es bei mir ein Film geschafft, dass ich im Kino sitze und die gesamte Laufzeit über gefesselt bin. Entweder man muss der Handlung folgen, welche einem zum folgen zwingt ohne aufdringlich zu sein, weil sie so spannend ist, oder es gibt ein Effektgewitter ohne gleichen. Und hier nochmal danke an den Regisseur, den Film NICHT in 3D zu drehen, entgegen der Forderung des Filmstudios! Es wäre nicht schöne gewesen, dass die Häuserwand plötzlich auf mich kippt.
Da der Film zwar sein Einspielergebnis auf mehr als 600 Mio. Dollar schrauben konnte, wäre es hier Schade, eine Fortsetzung zu drehen. Auch wenn es vielleicht die Handlung hergeben würde.
Ist für mich auf jeden Fall der FILM des Jahres.

Um dann wieder etwas von Handlung und Effekten runter zu kommen gings dann gestern in The Expendables. Große Handlung und characterliche Entwicklung hab ich mir ja auch nicht erhofft und bin dann auch nicht enttäuscht worden. Ein Actionfilm in reinster 80s-Manier. Fast 90 Minuten Geballer und Explosionen pur. Die viertel Stunde Durchhänger (ein Versuch der characterlichen Entwicklung) lassen wir dem Film mal durchgehenn, schließlich waren Bruce Willis und Oanold dabei. Stallone und Schwarzenegger nehmen sich in ihrer Szene herrlich gegenseitig hoch. Und das Einspielergebis nach 2 Wochen in den USA fast die Kosten deckt (es ist mit etwa der gleichen Höhe an Einnahmen in den restlichen Ländern zu rechnern), können wir hier von einer Fortsetzung ausgehen. Zu hoffen wäre dann nur auf größerer Rollen von Arnold und Bruce. Ob denn nun noch andere Action-Altstars wie Chuck Norris, Steven Seagal oder Jean-Claude Van Damme noch mitspielen müssen, bleibt mal dahingestellt.
Der Action-Kracher bislang.

3 Kommentare zu “Kino-Monat – 3 Rückblicke”

  1. Piano sagt:

    Ah, den will ich auch noch unbedingt sehen. Der muss wirklich geil sein.

  2. Okami Itto sagt:

    Japp, “Predators” war eine nette Hommage, aber ganz ehrlich gibt das Thema nicht genug her für noch eine Ausschlachtung.

    “Inception” empfinde ich immer noch ambivalent und bin keineswegs so uneingeschränkt begeistert. Ist nichtsdestotrotz einer der besten Filme des Jahres. Trotzdem fand ich “Scott Pilgrim” besser. ^^

    Und “The Epxendables” macht einfach Spass, ganz im Geiste der 80er. Action, wie sie sein sollte! Naja, bis auf die handwerklichen Störpunkte: Wackelkamera, Schnitt, Unübersichtlichkeit.

  3. Zu Incetpion ist schon alles gesagt. ;)
    Aber …
    traurig ist dann doch die Tatsache, dass 0815 “Trash” wie The Expendables und Predators ihre Produktionskosten in Windeseile einfahren (Gore sells) und wir eine Fortsetzung befürchten müssen. Dahingehen geht großes freches Kino wie Scott Pillgrim in den Staaten total unter.
    Ich sehs schon: Der Film wir hierzulande nur 1-2 Wochen im Kino laufen und dann den Weg ins DVD-Presswerk finden.
    NaJa Hot Fuzz hatt seine Produktionskosten auch erst durch DVD verkäufe eingefahren. Hoffen wir das Beste.

    Armes Kinoland!

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