So, 6 Jahre Lost sind nun vorbei. Wissen wir nun mehr? Nun ja, ich sag nur soviel: Selber gucken.
Allerdings hat sie mir in ihren 6 Staffeln, einen Punkt geboten, den es an Realitätsferne nicht zu überbieten gab. Eisbären, Zeitsprünge, Parallelwelten, Unsterblichkeit, Rauchmonster, Ich-sehe-tote-Menschen-Menschen, Ich-höre-tote-Menschen-Menschen Nicht-Existenz von Zahnbürsten!
Genau, Zahnbürsten.
Die 6-Staffeln umfassende Serie spielt zum größten Teil auf einer mehr oder weniger verlassenen Insel, auf der sich ein guten Dutzend (mal mehr mal und mal weniger) Flugzeugabsturzüberlebender durchschlägt. Ingesamt sind sie dort etwa 3 Monate. Man sieht sie essen, trinken, schlafen, reden, Zeitspringen, Töten, Prügeln.
Und immerwieder haben sie blendendweiße Zähne, alswie wenn die jüngste Zahnbleiche erst Gestern gewesen wäre. Bei all dem Essen, Trinken, gelegentlich auch mal Blut oder zertrümmerten Zähnen bleibt am Ende immer ein strahlendweißes Lächeln übrig. Man sieht nie jemand sich die Zähne putzen oder beim Zahnarzt.
Die Insel hat dann wohl doch ein Geheimnis: sie ist ein wahrer Hort gesunder und saubere Zähne. Der Traum jeden Kindes vorm ins-Bett-gehen.
Und wenn es interessiert, kann sich hier noch das finale Ende der 6. Staffel ansehen:




Sei lieber froh, dass die Serie nicht mit merkwürdigen Blendeffekten rumspielt (nicht wahr “Star Trek”?), die Herr Abrams bestimmt über die Zähne gelegt hätte…
Die mystische, stets versteckte Zahnfee – passt doch zur Serie
Also ich hab Staffel 1 und 2 gesehen und danach fand ich es irgendwie langweilig. :-( Außerdem wie du selbst sagst, die Frisur sitzt, die Zähne sind weiß, alles top aber irgendwie doch nicht. Ach neee…das mag ich nicht.